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Meinen freien Raum werde ich in den kommenden drei Wochen nutzen, um Art Journaling zu betreiben. Mit Hilfe eines Onlinekurses von Clarissa Hagenmeyer hoffe ich endlich sowas wie eine künstlerische Routine einzurichten, bevor mein Freiraum von unwichtigeren Elementen belegt wird wie ... Fenster putzen z.B. ;-) Auch so lassen sich wohl Worterkundungen gestalten. Mal sehen, wo es mich hintreibt. Der letzte heftige Regen hat jedenfalls einige schöne Bildbearbeitungen generiert von Tropfen, die sich im Gitter meiner Gartenstühle verfangen hatten ... Hach, ich liebe es! 

Diese schrägen, leuchtenden Farbkombinatione begeistern mich immer wieder!       

15. September. Ich habe mir Zeit genommen, mich wieder dem Thema Worterkundungen zu widmen. Ihr erinnert euch? Es ging um die Frage, welchen Stellenwert man/ frau bestimmten Begriffen in ihrem Leben einräumt. Das Wort "Würde" habe ich mir ausgesucht und erinnere ein Gespräch zu Beginn meiner Tätigkeit im Bezirkskrankenhaus in Bayreuth (Psychiatrie). Eine Ärztin, die kurz vor ihrer Pensionierung stand, hatte mich zu meiner Motivation befragt, warum und wie ich mit Langzeitpatienten arbeiten wolle. Meinerseits hatte ich am Ende des Gesprächs sie gefragt, ob sie mir einen Rat geben könne, was sich ihrer langjährigen Erfahrung nach bei der Arbeit mit diesen Patienten als wichtig erwiesen habe. Ihre Antwort: "Achten Sie darauf, dass immer beide Seiten ihre Würde behalten." Das habe ich beherzigt als mein Leitmotiv im Umgang mit Patienten. Und es ist auch ein sehr gutes Motiv im Umgang mit Menschen überhaupt - und zuallererst mit mir selbst. Jeder hat Defizite, jeder hat Qualitäten. Jeder und jede hat Macken. Und jeder und jede ist aller Menschlichkeit würdig.

Aus meiner Sprüchebox gibt´s auch noch einen Beitrag, der Friedrich Schiller zugeordnet wird: "Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann."

Und hier noch ein einfaches Akrostichon, das ich versuchte. Oft weiß ich nicht, warum ich einen Buchstaben genau zu diesem Wort vervollständige. Aber wenn ich recht überlege, gibt es durchaus Sinn:

W agnis
Ü bertreibung
R egulierung
D emut
E rfahrung 

Jede Lebenssituation erfordert ein gewisses Maß an Wagemut. Manchmal übertreibt man´s, überschätzt sich oder unterschätzt die Situation. Besser, man reguliert. Mich hat das oft Demut gelehrt. Und mein Lohn: Erfahrung.

Zu "Kreativität" gibt es hier ein paar Detailfotos aus kreativer Buntpapiergestaltung durch Abdrucken von einer Glasplatte: 

 

 

Diese landschaftlich anmutenden Details hab ich durch Fotografieren "gerettet", bevor ich die Papierbögen zu Faltbüchern weiterverarbeitet habe und schneiden musste.

Birgit Hächl bittet das Copyricht zu beachten!